Jagdschloss Lalendorf

Kochkurse/Kochclub:

Wie das Wild in die Pfanne kommt


ab 6 Personen


50 € p.P. incl. 3 Gang-Menue, welches an diesem Abend gekocht wird.


Geschenkgutschein ab 50 €! Verschenke kochen lernen.


In unserem Kochclub "Wildes Kochen" nach der gleichnamigen Fernsehsendung benannt,

lernen Sie andere Kochbegeisterte kennen und werden in die Geheimnisse der Wildkochküche eingeweiht. 


Z. B.

Hirschkeule à la Vitello Tonnato


Vorbereitungszeit:  30 Minuten (plus 24 Stunden marinieren plus 3 – 4 Std. kühlen)


Zutaten für 4 – 6 Personen

500 g Hirsch – oder Damwildkalbsnuss

1 Möhre

1 Stange Staudensellerie

2 Zwiebeln

2 unbehandelte Zitronen

½ l trockener Weiswein

3 EL Kapern

1 Dose Thunfisch ohne Öl (150 g)

100 ml Olivenöl

100 ml Sonnenblumenöl

2 Eigelb

3 Sardellenfilets

3 Gewürznelken

2 Lorbeerblätter

Salz, Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung

Hirschkalbsfleisch aus der Nuss in einen Topf legen. Staudensellerie, Möhren und Zwiebeln putzen, grob zerteilen und zum Hirschfleisch geben. Nelken und Lorbeerblätter zufügen. Weißwein angießen, am besten über Nacht marinieren. Fleisch mehrmals wenden. 


Am nächsten Tag soviel Wasser zugießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Salz zufügen und im offenen Topf zum Kochen bringen. Fleisch bei geringer Hitze ca. 1 Stunde gar ziehen und im Sud abkühlen lassen. Fleisch abtrocknen und in dünne Scheiben schneiden. 


Thunfisch gut abtropfen lassen und in einen Mixbecher geben. Eigelb, Saft von 1 Zitrone, gewässerte Sardellenfilets und Kapern zufügen. 2 EL der Kalbsbrühe dazugießen und mit dem Pürierstab pürieren. Dabei langsam das Oliven- und Sonnenblumenöl zugießen. Sauce mit Pfeffer und Salz würzen und anschließend mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. 


Die Scheiben vom Hirschfleisch auf Tellern anrichten und mit Sauce begießen. Die Sauce sollte glatt, cremig und nicht zu fest sein. Gegebenenfalls mit der Hirschbrühe verdünnen. 


Zum Servieren 1 Zitrone in Scheiben schneiden und das Fleisch damit garnieren. 1 EL Kapern darüber streuen. 


Gut gekühlt mit Stangenweißbrot servieren.


Wildschwein- oder Hirschkeule mit Knoblauch

Vorbereitungszeit:  20 Minuten


Zutaten für 4 – 6 Personen

1 Wildschwein- oder Hirschkeule

6 Knoblauchzehen

300 g Zwiebeln

3 Zweige Rosmarin

1 EL Senf

1 EL Wildgewürz

2 kleine Zweige frischer Lorbeer

300 ml Wild- oder Rinderbrühe

6 EL Öl

250 ml Rotwein

2 EL Tomatenmark

Salz, Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauchzehen putzen und in Scheiben schneiden. Die Keule von Sehnen und Häuten befreien, schräg einschneiden. Mit Senf einreiben, salzen, pfeffern und mit  Wildgewürz bestreuen. Die Knoblauchscheiben in die entstandenen Schlitze stecken. 


Das Öl in einem Bräter erhitzen und die Keule von allen Seiten scharf anbraten. Herausnehmen und Tomatenmark in den Bräter geben. Unter Rühren 2 – 3 Minuten hellbraun braten. Mit Rotwein ablöschen. Dann die Keule wieder in den Bräter legen.


Rosmarin und Lorbeer auf und neben den Braten legen. Brühe angießen und aufkochen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt je nach Größe 120 – 150 Minuten schmoren, dabei die Keule zwei- bis viermal wenden. Alternativ dazu im Backofen bei 175 Grad je nach Größe 3 – 4 Stunden backen.


Wildschweinbraten:

Der besondere Leckerbissen

Schweinebraten?

Nicht nur in Mecklenburg Vorpommern und Bayern immer ein Hit!

 

Rinderbraten?

Klar, kommt regelmäßig auf den Tisch.

 

Wildschweinbraten?

Noch nie gegessen!

 

So oder so, ähnlich könnten viele Feinschmecker beim Thema Wild reagieren, denn das besondere Fleisch, kommt in unseren Breitengraden nur selten richtig zubereitet auf den Tisch.

 

Gerade in Sachen Wildschweinbraten ist das aber ein echtes Versäumnis, denn das Fleisch ist zart und saftig, lecker und aromatisch und hat sich damit zu einer echten Alternative zu Rind, Schwein, Pute und Co. gemausert. 

 

Gut, dass es die Wildschweinbraten-Rezepte aus dem Kochbuch vom Jagdschloss Lalendorf gibt, denn mit ihnen können Sie die Leckerei endlich auch auf Ihren Esstisch zaubern.

Bei Wildfleisch generell und Wildschweinbraten im Speziellen, steht und fällt das geschmackliche Erlebnis mit der Qualität des Fleisches und dieses beginnt beim Schuss. Das Wild darf den Schuss nicht hören. Wild darf nicht gehetzt werden, 

Wild darf nicht gehetzt werden, da sich ansonsten zu viel Adrenalin entwickelt und das Glykogen sich nicht in Milchsäure umwandeln kann. Dieses ist aber wichtig für die Zartheit und den Geschmack. Wichtig ist auch die Zeit der Reifung. 

Man sagt je 10kg ein Tag reifen. Also ein 70 kg schweres Wildschein sollte 7 Tage in der Schwarte abhängen. 

Dann die richtigen Gewürze nehmen und das Lob Ihrer Gäste ist Ihnen gewiss.

 

Frisches Wildfleisch, Schinken und Wurst, gibt es bei uns aus eigener Jagd das ganze Jahr über.

Auch  roh zum Mitnehmen. Es lohnt sich, den einen oder anderen Euro auszugeben, denn ein saftiger Wildschweinbraten gelingt mit frischem, qualitativ hochwertigem Fleisch am besten. 

 

Fragen Sie unseren Service nach frischem Wildfleisch und nach unserem Kochbuch,

 Guten Appetit wünscht Ihnen das Team vom Jagdschloss Lalendorf.